Der wirklich letzte Beitrag!
Abschließend noch ein paar Worte allgemein zu meinem Projekt “NZ”. Das Ganze ist ja nun schon fast wieder ein halbes Jahr her und je öfter ich mir Fotos anschaue oder davon erzähle, desto mehr schätze ich es, dass ich diese Gelegenheit nutzen durfte. Das Zusammenspiel einer Vielzahl neuer Bekanntschaften, einer komplett neuen Umgebung, in der man sich im alltäglichen Leben zurecht finden muss, und der Reiserei, die mir ein bisher unbekanntes Freiheitsgefühl beschehrt hat, lässt einen wirklich seine Gewohnheiten durchbrechen und die eigenen Grenzen und die Sicht auf die Dinge erweitern. Die gewonnenen Erfahrungen möchte ich nicht missen und finde, dass diese mit keinem Geld der Welt zu bezahlen wären. An dieser Stelle auch tausend Dank an meine Eltern, die mich finanziell (und manchmal auch psychisch) mega unterstützt haben und mir dieses Jahr in der Form überhaupt ermöglichen konnten. Rückzahlung ist in Planung – bin ja hoffentlich bald gut verdienender Dipl. Ing.
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Wenn mich jemand fragen würde, was das Beste in diesem Jahr war, dann würde ich sagen: die Reiserei mit der oben angesprochenen Freiheit.Vor allem beim Wandern (in dem Jahr etwa 400km) konnte ich dieses Gefühl genießen und zudem wirklich in die Natur eintauchen. Hat mir auch irgendwie mehr Achtung vor der Natur gegeben – es gibt so schöne Dinge, die es Wert sind, sie gesehen zu haben und die es noch mehr Wert sind, erhalten zu werden. Auch das Wandern alleine, was am Anfang sehr ungewohnt war, hat mir viel gegeben. Man hat Zeit für sich und seine Umwelt und die Einsamkeit in Maßen konnte ich dort wirklich für mich entdecken. In Maßen wohlgemerkt, denn manchmal hatte ich es auch satt aber dann ist man auch extrem offen für neue Kontakte, aus denen sich flüchtige Bekanntschaften oder richtige Freundschaften entwickeln können. Die gewonnenen Kontakte in die ganze Welt, die ich versuche bestmöglich zu pflegen, würde ich direkt auf Platz 2 der best-of-NZ-Liste positionieren
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Auf jeden Fall wird dieses Jahr mit allen Ups- and Downs ein sehr wichtiges in meinem Leben und mir nicht nur dank 42GB Film- und Fotomaterial ewig in Erinnerung bleiben.
Danke an alle fleißigen Blog-Leser – ich habe mich immer über Kommentare gefreut oder wenn ihr verärgert nach dem nächsten Artikel gefragt habt
. Das Schreiben dieses Blogs, was ebenfalls das NZ-Jahr geprägt hat, hat mir auch immer prima geholfen, die Dinge noch einmal vor mein inneres Auge zu rufen und konnte somit alles viel detailierter abspeichern. Ich werde mir den Blog auch ausdrucken und “Seb goes NZ – Tagebuch eines Weltenbummlers” taufen
. Ausdrucken natürlich auf umweltfreundlichem Papier …
Euer Sebastian

